06.02.2026
Interview in der Lebensmittel Zeitung: KI-Fake-Mitarbeiter gefährden Marken und Image

Interessantes Thema in der aktuellen Lebensmittel Zeitung - es geht um KI-generierte Fake-Mitarbeitende, die Unternehmen schaden. Zentral sind dabei das Unternehmenspersönlichkeitsrecht sowie Marken- und Namensrechte, wenn Profile unter fremdem Unternehmensnamen auftreten, ohne von diesem zu stammen. Hinweise wie „Satire“ oder „fiktiv“ reichen dabei aus meiner Sicht nicht aus, wenn der Gesamteindruck geeignet ist, Verbraucher über Herkunft oder Authentizität in die Irre zu leiten.

Die  Herausforderung liegt hierbei in der Praxis weniger im materiellen Recht als in dessen Durchsetzung. Anonyme Accountinhaber, automatisierte Prüfprozesse der Plattformen und zeitliche Verzögerungen bei Löschungen verschärfen das Problem. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, frühzeitig zu reagieren, konsequent vorzugehen und ein aktives Monitoring zu etablieren.

Nur weil es mittlerwiele vergleichsweise leicht geht, ist sowas aber natürlich nicht erlaubt. Was im Privaten vielleicht nur geschmacklos und unter Bekannten schnell aus der Welt geschafft ist, sind solche Inhalte für Unternehmen und Markeninhaber alles andere als lustig.
Der Beitrag zeigt, dass KI-generierte Fake-Profile kein Einzelfall sind – und dass rechtlicher Schutz nur dann wirksam ist, wenn er auch praktisch und so rasch wie möglich durchgesetzt wird.


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