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16.02.2016
Liveinterview zu Musik auf Wahlkampfveranstaltungen der AfD

Wir hatten unter aufrecht.de auch bereits mehrfach zum Thema Wahlkampfveranstaltungen berichtet, vgl.

"Im Krieg und in der Liebe ist angeblich alles erlaubt?"

und insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung von Musik u.a. 

Aktuell macht eine Unterlassunsaufforderung des Techno-DJ Paul van Dyk gegenüber der Alternative für Deutschland (AfD) von sich reden. Der Künstler verbietet der rechten Partei „jedwede unberechtigte Nutzung“ seines Stückes „Wir sind wir“.

Björn Höcke, der Fraktionsvorsitzende der AfD in Thüringen, hatte das Stück mit einem Text wie u.a.:

Auferstanden aus Ruinen dachten wir - Wir hätten einen Traum vollbracht.
40 Jahre zogen wir an einem Strang. -Aus Asche haben wir Gold gemacht

oder

Jetzt ist mal wieder alles anders - Und was vorher war, ist heute nichts mehr wert.

in 2015 auf den monatlichen AfD-Kundgebungen auf dem Erfurter Domplatz einspielen lassen, zuletzt auch noch im Januar 2016.

Hiergegen wehrt sich der Künstler, fühlt sich missverstanden und möchte sich nicht vor den politischen Karren spannen lassen.

Ich durfte in einem Liveinterview im Deutschlandradio Kultur zur Frage der Zulässigkeit der Verwendung und zu den Erfolgsaussichten von Künstlern allgemein und in diesem besonderen Fall Stellung nehmen. Das Interview können sie hier noch einmal Nachhören.


Audio anhören


Weiterführender Link:
http://www.deutschlandradiokultur.de/paul-van-dyk-im-streit-mit-der-afd-gute-chancen-fuer-ein.1008.de.html?dram:article_id=345912